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r 2015 Fliegerfest

Zweites Wochenende im September, unser alljährliches Fliegerfest stand im Kalender.
Da unser Vereinsoberhaupt pünktlich zum Fest durch eine mysteriöse Krankheit ans Bett gefesselt war, stand uns ein führerloses Wochenende bevor. So traurig diese Nachricht auch war, machten wir uns alle ans Werk, um dieses Fest erfolgreich und außergewöhnlich werden zu lassen.
Wie jedes Mal galt unser erster Augenmerk dem Wetter. Dass am Sonntag kein idealer Tag zu erwarten war, zeichnete sich bereits ab. Dennoch war die Vorhersage ab dem frühen bis mittleren Nachmittag gar nicht so schlecht. Das machte Hoffnung, auch im Hinblick darauf, den Abbau der Zelte und die Aufräumarbeiten noch am Sonntag Abend beenden zu können.


Bereits am Freitag Vormittag begannen einige von uns mit den Vorbereitungen. Um 17 Uhr waren bereits alle Installationen an Ort und Stelle und die Zelte aufgebaut. Der Samstag war der Anlieferung der Bierburg, des Essens, der Sitzgarnituren, dem Aufbau aller Gerätschaften, der Anbringung der Beleuchtung, der Wasserversorgung und aller anderen Vorbereitungen gewidmet. Es blieb noch genügend Zeit für ein paar Flüge. So konnten wir gemütlich und zufrieden bei Steaks und Würsten mit einem frisch gezapften Bier den Abend ausklingen lassen.
Der Sonntag Vormittag begrüßte uns erst mal mit Regen. Erfreulicherweise trocknete es bald ab. Einen großen Teil der Zeit nahm wieder das Aufstellen der Verkehrsschilder und das Anbringen der Absperrungen für Verkehr und Parken ein.
Dennoch waren dann auch die letzten Vorbereitungen auf dem Platz zügig erledigt.
So, jetzt konnte es losgehen. Alle standen auf ihren Posten. Nur eines fehlte noch: die Gäste !  Vermutlich auf Grund des Regens am Morgen und der nicht gerade attraktiven Wolkenschicht am Himmel begann das Fest eher verhalten.
Doch langsam aber sicher kamen die Leute auf den Platz, und sie blieben auch. Die angenehmen Temperaturen veranlassten zum Da bleiben, die vorzügliche Bewirtung an den Tischen tat ein Übriges. Auch trug nicht zuletzt unser Klaus Thinnes dazu bei. Er verstand es durch seine authentische und fundierte Moderation die Besucher zu fesseln. Er kommentierte die Flüge und Tandems, gab Hinweise zum Ablauf und vermittelte Einblick in Hintergrundwissen.
Ein absolutes Novum, über das er dieses Jahr sprechen konnte, war das Schleppen mit zwei Winden. Die ruhigen Bedingungen ließen es zu, dass an beiden Startplätzen geschleppt werden konnte. Das Schleppteam hatte alles bestens organisiert. Alle Flüge gingen ruhig und sicher über die Bühne. Das Highlight des Tages war ein Parallelschlepp, d.h. am unteren und am oberen Startplatz gingen zwei Piloten gleichzeitig in die Luft! Obwohl es am Nachmittag mehrmals nieselte, kamen immer mehr Besucher heran.
Auch die Teams von Küche und Getränken hatten nun wirklich viel zu tun und der Kuchenverkauf florierte ebenfalls. Und, oh Wunder, am späten Nachmittag erbarmte sich die Sonne und schenkte uns einen wunderbaren Spätsommerabend. Die Leute blieben nun erst recht und es gab noch viele Tandemflüge zu beobachten.
Das letzte große Ziel des Tages stand uns noch bevor: Abbauen und Aufräumen.
Mit so vielen fleißigen Händen war letztendlich auch das kein Problem. Bei Kerzenschein und einem letzten Glas klang das Wochenende aus. Ein arbeitsreiches,  schönes und außergewöhnliches Fest ging zu Ende
Ein herzlicher Dank geht an alle, die ihre Zeit und ihr Wissen und ihre Kraft eingebracht haben. Die vielfältigen Arbeiten, die großen Probleme und die kleinen Problemchen haben wir gemeinsam gemeistert. Der Dank gilt auch unseren Partnern und Familienmitgliedern, die den Verein unterstützten. So eine Mann, -Frauschaft, wie wir es sind, muss man lange suchen.
Was noch bleibt, ist unserem Präsi gute Besserung zu wünschen. Wir haben es auch ohne ihn geschafft, dennoch fehlte er!

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