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Eisinger Gleitschirmpilot fängt Hochzeitsballon - in der Luft

Bretten/Knittlingen. Der Eisinger Gleitschirmpilot Björn Berle hat bei einem Flug den Hochzeitsballon eines frisch vermählten Paares in der Luft gefangen. Die Eheleute am Boden lädt er daraufhin zu einem Rundflug ein.

Björn Berle hebt seit 27 Jahren ab. Der Eisinger ist Gleitschirmflieger und stellvertretender Vorstand im Gleitschirmclub Kraichtal. Seine Leidenschaft gibt der in Pforzheim arbeitende Polizist auch beim German-Cup der Heißluftballone weiter, wenn er als Pilot für Tandemflüge unterwegs ist. Oft fliegt Berle einträchtig mit Segelflugzeugen, Drachenfliegern und Greifvögeln umher. Nun kam es allerdings hoch über Gölshausen zu einer Begegnung der seltenen Art. Björn Berle startet zu einem Flug über die Region vom Kraichtaler Stadtteil Oberacker aus. Dort lassen sich die Piloten des Gleitschirmclubs bei schönem Wetter an der Seilwinde in die Höhe ziehen, um dann nach Aufwinden zu suchen. Tief unten am Boden geben sich Sara und Alexander Thau zur gleichen Zeit und nur rund zehn Kilometer entfernt das Ja-Wort.

Ihre Gäste schicken mit Helium gefüllte Ballons mit Glückwunschkarten in den Knittlinger Himmel. Vielleicht würde ja der ein oder andere irgendwann einmal gefunden und zurückgeschickt werden.

Hoch über dem Brettener Stadtteil Gölshausen sieht Berle plötzlich einen neuen Mitreisenden am Himmel – einer der Hochzeitsballons fliegt ganz in seiner Nähe. „Die Thermik machte es möglich, dass ich in Richtung des Ballons mit der Glückwunschkarte flog und ihn tatsächlich einfangen konnte“, sagt Berle.

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Bericht: PZ 

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