• Fast wie im Traum - Über mir ein fast 30 m² großes, buntes Tuch, das an ein paar Leinen hängt und unter mir das reizvolle badische Kraichgauer Hügelland. Damit fliege ich lautlos meinem Landepunkt entgegen und genieße die Landschaft. Noch heute, nach all den Jahren, in denen es diese Sportart gibt, ist es ein ganz besonderes Erlebnis, auf solch einfache Weise fliegen zu können. Die Gründer des Gleitschirmclubs Kraichtal waren von Anfang an mit Elan bei der Sache. Nachdem zwei flugbegeisterte Freunde schon vorher einige "harte" Erfahrungen mit dem Drachen (Hängegleiter) machten, entschlossen sie sich Mitte der Achtziger das gerade geborene Gleitschirmfliegen auszuprobieren.



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  • Die Flüchtlingswelle erreichte Deutschland, viele dieser Menschen kamen auch in unserer Region unter. Beim Kinderferienprogramm konnte wir auch zwei junge Flüchtlinge bei unserem kostenlosen Schnupperkurs begrüßen. Bei den anschließenden Tandemflügen ermöglichten wir Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Perspektive auf unser Land. Der gemeinnützige Verein strebt mit diesen und den vergleichbaren Veranstaltungen an, unser Hobby auch dazu zu nutzen, sich in der Zivilgesellschaft einzubringen.



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  • Im Frühjahr erstellten wir auf einem Gelände bei Münzesheim unsere eigene neue Unterkunft. In Eigenleistung haben die Mitglieder eine wertstabile Halle aufgebaut, in der wir seither alle Vereinsgerätschaften sicher unter einem Dach untergebracht haben. Dabei hat die solide Haushaltsführung in den Vorjahren den Bau unserer eigenen Immobilie ermöglicht, ohne Schulden aufnehmen zu müssen.

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    Zum ersten Mal gelang es gleich zwei Piloten, am selben Tag den Pfälzer Wald zu überwinden und so bis weit nach Rheinland-Pfalz einzufliegen.

    "Ostern von oben"
    Bericht bei hügelhelden.de



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  • Gleich zu Beginn des Jahres gab es einen bedeutenden Wechsel in der ansonsten konstanten Zusammensetzung des Vorstandes. Dieter Lische löste den altgedienten Franz Merl ab. Gleichzeitig trat Gründungsmitglied Roland Gutekunst ins zweite Glied, Bernd Götz übernahm die Aufgaben des "Finanzministers" im Club.
    Unsere langjährige Behausung für die komplette Vereinsausstattung wurde wegen Eigenbedarf gekündigt. Das Jahr über war deshalb geprägt von der Suche und der Planung für eine neue Bleibe.
    Bei einer unserer traditionellen Veranstaltungen war das Fernsehen zugegen: Beim Osterfliegen krönten Luftaufnahmen vom Tandemflug mit der Reporterin vom Kraichgau TV den Fernsehbericht.



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  • Der Verein feiert das 25-jährige Bestehen!
    Im Februar besuchte uns der als Flachlandspezialist bekannte Streckenpilot Armin Harich. In seinem Seminar erläuterte er seine akribischen Flugvorbereitungen. Wunderschöne Fotos und Filme von weiten Flügen im Flachland
    weckten die Sehnsucht, bald wieder auf Strecke zu gehen.

    Im Frühjahr feierten wir mit Klaus Thinnes seinen 80. Geburtstag. Klaus ist nach wie vor aktiver Gleitschirmpilot. Damit haben wir deutschlandweit einen der ältesten Piloten in unseren Reihen! Dass er nicht nur körperlich fit ist, beweist der von ihm erstellte Jubiläumskalender mit wunderschönen Fotos vom Fliegen im Kraichgau.

    Mit einem professionellen Erste Hilfe Kurs und zahlreichen anderen Maßnahmen über das Jahr wurde das Thema Sicherheit bei der Fliegerei in Erinnerung gerufen.

    Unser Ligapilot Dieter organisierte bei uns erstmalig die Kraichtal Open. Unter Wettbewerbsbedingungen starteten an zwei Windenstartplätzen auch Piloten befreundeter Vereine. Drei Flüge über 80 km bzw. 100 km Entfernung zeigten erneut das Potential des Kraichgau.



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  • In fliegerischer Hinsicht war die Saison nach einem verheißungsvollen Frühjahr geprägt von einem sehr durchwachsenem Sommer. Dadurch konnten einige bewährte Aktionen diesesmal nicht stattfinden. Trotzdem gab es nennenswerte Flugleistungen. So wurden im Odenwald-Cup von unseren Vereinspiloten jeweils zwei erste, zweite und dritte Plätze in den einzelnen Wertungen erflogen. Der Wanderpokal für den weitesten Streckenflug ging erstmals an unseren Björn, den er sich mit drei Flügen mit je über 100 km erflog. Eine schmackhafte neue Spezialität des Clubs stellt unser selbstgebrautes Fliegerbier dar, das mit vereinseigener Zapfanlage bei so manchem Flugtag ein schmackhafter Abschluss war.



    2012
  • In diesem Jahr stehen größere Neuanschaffungen im Mittelpunkt. Wir nennen  nun einen neuen, großen Anhänger unser eigen. Damit lässt sich unser Quad bequem  mit dem Windenauto zu jedem Schleppgelände mitnehmen. Bereits großartig bewährt  haben sich die beiden neuen, leistungsstarken Tandemschirme. Wie die ersten  Flüge bestätigten, können wir nun bei entsprechender Thermik die langen  Passagierflüge im XC-Cup des DHV verewigen. Das breite Veranstaltungsprogramm  des Vereins wurde durch ein heilpädagogisches Fliegen erweitert: Für eine Gruppe  strafauffälliger Jugendlicher wurde durch eine Art Schnupperkurs und  anschließenden Tandemflügen der Traum des Gleitschirmfliegens wahr. Eine für  alle Beteiligten positive Lebenserfahrung.



    2011
  • Ende der Saison schafften wir uns eine zweite Seilwinde an. Mit zwei Winden lässt sich an den Hammertagen in Zukunft eine höhere Startfrequenz verwirklichen. Zusätzlich nennen wir Seilflieger ab sofort einen richtigen Flugberg unser eigen. Am „Derdinger Horn“ nahe Oberderdingen können bei gutem S-SW Wind die Gleitschirme unserer Vereinsmitglieder in die Luft gehen. Der Verein veranstaltete mehrere gut besuchte öffentliche Aktionen, darunter erstmalig den Flugtag „Kraichtal fliegt“: Ein kostenloser Schnupperkurs inklusive Tandemflug für Kraichtäler brachte diesen „Fußgängern“ unsere Leidenschaft nahe.



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  • Die Thermik war oft markiert von Kraichtaler Gleitschirmen! Allein 18 Flüge über 30 km und davon 5 Flüge deutlich über 80 km stellen eine bis dahin nicht erreichte Luftbewegung unseres Vereins in heimischen Gefilden dar. Das wirkte sich auch im Odenwald-Cup wieder aus, wo ein Erster und ein Dritter Platz von uns besetzt wurden. Es fand zum ersten mal das Osterhasenfliegen statt, das vorallem von den Kindern begeistert aufgenommen wurde.



    2009
  • Der Verein feierte sein 20jähriges Bestehen! In dieser Zeit war immer unser Reinhard Abel 1. Vorstand. Neben zahlreichen eigenen Veranstaltungen konnten wir zu diesem Jubiläum die DHV-Jahreshauptversammlung ins Kraichtal holen. Die Größen unseres Sports waren hautnah zu Gast im Bürgerzentrum Bruchsal. Unser Begleitprogramm mit Guggemusik, Liveband, u.v.m. blieb bei den Piloten der Szene in Erinnerung. Dazu wurde ein aufwendiges Jubiläumsheft erarbeitet, mit vielen Informationen zum Verein aus den vergangenen 20 Jahren. Einen Rekordflug gibt es auch zu vermelden: Björn Berle flog Ende August 131 km bis kurz vor Ansbach in Bayern.



    2008
  • Für dieses Jahr steht wieder eine erfolgreiche Teilnahme an den „Flatlands“ als Ergebnis im Kalender, denn Willi wurde Zweiter! Auch bei den BaWü-Open in Oppenau hielt Dieter Lische durch seinen zweiten Platz in der Serienklasse die Fahnen des Vereins hoch. Zusätzlich konnte er durch ein 118km Dreieck in Greifenburg im Rahmen des German-Cup den Bergpokal in Empfang nehmen. Schöne Erinnerungen werden wach bei Betrachtung der eingestellten Fotos, die nun auf unserer Seite angesehen werden können.


    2007
  • Der Club wurde Mitglied in der Odenwaldrunde, einem Zusammenschluss mehrerer Gleitschirm- und Drachenflieger Vereine der Umgegend. Unter anderem ermöglichen diese sich gegenseitig das Fliegen in deren Gelände. Mehrere Erfolge bei diversen Wettbewerben müssen an dieser Stelle einfach aufgeführt werden. So wurde unser Franz im neu eingerichteten Odenwaldcup Erster in der Kategorie DHV Gütesiegel 2. Er erflog auch seinen eigenen Wanderpokal mit einem 95km Rekordflug bis in die Nähe von Tauberbischofsheim. Der erstmals ausgerichtete Bergflugpokal wurde durch einen 112km Flug im Rahmen des German-Cups erobert. Erstmalig in der Geschichte wurde ein German-Cup an der Winde durchgeführt. In „Altes Lager“, ein Ort südlich von Berlin, fand die Idee des GSC-Kraichtal eine erfolgreiche Umsetzung. Unsere Winde bewährte sich dabei bestens und brachte auch die vier teilnehmenden Mitglieder des GSC Kraichtal in die Brandenburger Luft. Dieter Lische wurde sogar Dritter. Am Ende standen durch ihn und unseren Willi der dritte und vierte Platz in der Gesamtwertung des German-Cups in den Ranglisten


    2006
  • Bei einem Gesundheitsaktionstag der Barmer Ersatzkrankenkasse brachte der Verein zahlreichen Nichtfliegern das Gleitschirmfliegen in Theorie und Praxis näher. Dies fand sogar in der überörtlichen Presse und bei einem Radiosender Anklang. Erfreulich war auch, dass das Finanzamt die Gemeinnützigkeit des Vereins bestätigte. Eine große, massive Schautafel am Fluggelände beinhaltet seit diesem Jahr nähere Informationen zum Verein. Direkt daneben kann an einer stabilen Vorrichtung das Gurtzeug aufgehängt und eingestellt werden. Die Kinder nutzen dies gerne, um sich auch mal wie „Papa“ in der Luft zu fühlen.


    2005
  • In Fliegerkreisen bekannt wurden wir durch die Ausrichtung der diesjährigen Regionalversammlung des DHV unter Federführung des GSC Kraichtal. Die Interessen der Flachlandflieger werden nicht erst seit diesem Jahr durch mehrere gewählte Delegierte des Vereins vertreten. Ein Antrag auf einen erstmaligen Wettbewerb (German-Cup) im Flachland mit Start an der Winde wurde hier noch abgelehnt. Um den Naturschutz zu gewährleisten führte der DHV ein wildbiologisches Gutachten durch. Dies bestätigte die Umweltverträglichkeit der Windenfliegerei.


    2004
  • Immer wieder finden die eigens hergestellten, mit dem Vereinslogo bestickten Fleecejacken Beachtung, wenn Clubmitglieder damit bei Gleitschirmveranstaltungen auftreten. Mit den ebenso gestalteten T-Shirts und Gürteln wird so das Zugehörigkeitsgefühl der Vereinsmitglieder zum Ausdruck gebracht.


    2003
  • Mittlerweile haben auch zwei Drachenflieger den Weg in den Verein gefunden. Denn auch für Drachen ist unser Gelände geeignet und interessant. Ein 60-km-Flug mit dem Gleitschirm von der Winde nach Wissembourg in Frankreich zeigte wiederholt das thermische Potential, das unser Gelände hat. Zehn Clubmitglieder haben die aufwendige Ausbildung zum Motorfliegen erfolgreich beendet. Mit Unterstützung eines befreundeten Vereins mit eigenem Flugplatz kommt seither auch der vereinseigene Rucksackmotor immer mal wieder zum Einsatz.


    2002
  • Der Internetauftritt des Vereins wird seit Jahresbeginn mit einer eigenen Seite professionell gestaltet. Somit sind den Vereinsmitgliedern alle Vorteile des Internets zugänglich und es fällt leichter, die zahlreichen Aktivitäten zu koordinieren. Infos rund ums Fliegen und über unseren Verein können nun auch von Nichtmitgliedern abgerufen werden. Weiterhin wurde durch zehn weitere geprüfte Windenfahrer das Problem der Einteilung zur Bedienung unserer „Starthilfe“ entschärft.


    2001
  • Mit großer Begeisterung wurden die Bemühungen des Vereinspräsidenten begrüßt, die uns zu einer Verlängerung der Schleppstrecke verholfen haben. Dies bringt uns eine Ausklinkhöhe von nun bis zu 400 Metern. Damit wurde der Einstieg in die Thermik spürbar erleichtert. Ein Streckenflug-Seminar im eigenen Gelände unter der Leitung des Ligapiloten Armin Harich war da die richtige Gelegenheit, dies umgehend zu nutzen.


    2000
  • Seit diesem Jahr finden die monatlichen Vereinssitzungen im „Lamm“ in Münzesheim statt. Hierzu ist an jedem zweiten Freitag im Monat jeder interessierte Freund der Flachlandfliegerei herzlich willkommen. Um besser und sicherer die zwei Seile von der Winde zum Startplatz ausziehen zu können wurde ein leistungsstarkes Quad angeschafft. Dieser Vorgang kann von den mittlerweile aufgestellten Sitzgelegenheiten in Ruhe verfolgt werden. In diesem Jahr wurde auch damit begonnen, im kleinen Rahmen das immer mehr aufkommende Internet vereinsintern zu nutzen.


    1999
  • Das zehnjährige Bestehen des Vereins wurde Anfang August mit einem großen, zweitägigen Fest mit allerlei Aktionen ausgiebig gefeiert. Die zahlreichen Besucher zeigten, dass der Verein mit seinen Aktivitäten in den letzten Jahren auch in der Öffentlichkeit Anklang findet. Hierzu zählt zum Beispiel das Kinderferienprogramm, bei dem wir alljährlich mit unserem „Flugtag“ für die Kinder der Region mitwirken.


    1998
  • Unsere neuste Errungenschaft ist ein neuer Tandemschirm, zu dem im Jahr darauf gleich ein Zweiter angeschafft wurde. Unser Verein kann bei immerhin 80 Mitgliedern die stolze Zahl von 12 ausgebildeten Tandempiloten aufweisen, die auch "normalen Fußgängern" die Welt aus der Vogelperspektive zeigen und ihnen die Möglichkeit bieten, das herrliche Gefühl des Gleitschirmfliegens zu erleben. Seit Anfang des Jahres nehmen einige Piloten unseres Vereins an offiziellen Wettbewerben des DHV teil, wodurch unser Verein auch „in den Bergen“ vertreten ist.


    1997
  • Vom DHV unterstützt wurde im Kraichtal eine Wetterstation aufgestellt. Damit sind für alle Flieger die örtlichen Wind- und Wetterdaten jederzeit telefonisch abrufbar, ohne direkt vor Ort zu sein.


    1996
  • In diesem Jahr konnten wir beim DHV die Neuzulassung weiterer Fluggelände erreichen. Das Windenfahrzeug und einiges an Zubehör machte es nötig, dass wir in räumlicher Nähe zu unseren Schleppgeländen eine Windengarage bauten. Abwechslung brachte der von uns kreierte „Kraichgaumann“, bei dem zahlreiche 3er-Teams durch kombiniertes Laufen, Radfahren und Gleitschirmfliegen den Sieger ermittelten. Seit 1994 wird in Zusammenarbeit mit professionellen Fluglehrern die Ausbildung von Fluganfängern durchgeführt. Seither haben bei uns im Gelände nicht wenige das erste Mal an einem Gleitschirm hängend die Erde verlassen.


    1994
  • Zu Beginn der Saison wurde die nächste Adelwarth-Winde angeschafft. Diese Doppelseilwinde installierten wir auf einen Pick-Up, was uns einen flexiblen Einsatz bei deutlich höherer Startfrequenz ermöglicht. Diese Winde befördert uns nun seit 15 Jahren noch immer zuverlässig in die dritte Dimension. Unterstützt durch den DHV wurde ein Testverfahren für ein Seilrückholsystem, dass von einigen Tüftlern des Vereins entwickelt wurde. Obwohl es funktionierte kam es schließlich nicht zur Anwendung, da es im Verhältnis zu aufwendig war.


    1993
  • Nach langer Suche und vielen Verhandlungen mit Geländebesitzern und Behörden wurde unser noch heute bestehendes Gelände in Oberacker am 4. November vom Luftfahrtbundesamt zugelassen. Ab jetzt konnte endlich auf ganz legale Art und Weise geflogen werden. Anfangs, mit Gleitschirmen der ersten Generation, waren Flüge von einer Minute Dauer noch eher die Regel. Umso bemerkenswerter, dass der erste Streckenflugpokal von Roland Gutekunst mit einem Flug nach Hagenbach (hinter Karlsruhe) erobert wurde


    1991
  • Wir gehörten folgerichtig auch zu den ersten Windenfliegern, die dem DHV beitraten. Am 21. Oktober erfolgte endlich auch die Eintragung ins Vereinsregister des seit 1988 bestehenden Vereins. In diesem Jahr kauften wir uns die erste stationäre Adelwarth-Winde, wodurch wir das nächste Problem schufen: Wir brauchten ein Gelände, auf dem wir unsere Winde aufstellen konnten. Denn immer mehr Flugbegeisterte wollten bei entsprechendem Wetter regelmäßig mit Hilfe der Winde in die Kraichgauer Luft gelangen.


    1990
  • Das Gleitschirmfliegen mit der Seilwinde war zu diesem Zeitpunkt noch nicht zugelassen. Bei einem Symposium des DHV zur Legalisierung des Gleitschirmschlepps waren wir mit vier schlepperfahrenen Piloten vertreten und konnten die Verantwortlichen auch anhand von eigenen Videoaufzeichnungen von einer verantwortbaren Technik überzeugen. Im selben Jahr erfolgte die offizielle Zulassung dieser Startart. Auch aus diesem Grunde kann sich der Gleitschirmclub Kraichtal zu den Pionieren des Gleitschirmfliegens an der Winde zählen.


    1989
  • Im Januar wurde beschlossen, den „Gleitschirmclub Kraichtal“ zu gründen. Die Eintragung ins Vereinsregister zögerte sich jedoch noch hinaus. Schließlich war das Fliegen viel wichtiger als solch eine Bürokratie. Im Juli wurde dann die erste richtige Abrollwinde mit Rutschkupplung und einem 1000 Meter langen Stahlseil selbst gebaut. Diese wurde im Kofferraum eines PKW montiert. Zur Bedienung waren mindestens zwei Personen erforderlich. Trotz der einfachen Konstruktion wurden mit dieser Winde ca. 2000 Schlepps durchgeführt.


    1988
  • Jedoch trotz aller Schönheit hat das Kraichgauer Hügelland für diese Fliegerei einen ganz erheblichen Nachteil: es fehlen die Berge! Aber auch da gibt es Auswege, wie die Segelfliegerei zeigt. Mit Hilfe eines 100 Meter langen Bergsteigerseils führten sechs flugbegeisterte Idealisten im Herbst 1987 die ersten Schlepps mit einem Gleitschirm namens „Maxi“ durch. Zuerst wurde der Pilot schlicht zu Fuß von den anderen hochgezogen. Später kam ein 300 Meter langes Seil an einem Pkw zum Einsatz, bei dem zur Sicherheit eine Federwaage zwischengeschaltet wurde. Schon damit stellten wir fest, dass das Gleitschirmfliegen auch im Flachland Zukunft hat.


    1987
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